Massagen - Praxis Kronenplatz

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Was ist eine schwedische (klassische) Massage?
Fangen wir an mit dem Wort Massage: Es entstammt dem griechischen Wort "masso" was soviel bedeutet wie "ich knete" und dem arabischen Wort "mass" welches "sanft drücken" bedeutet. Das Wort Massage wird oft für viele verschiedene Körpermanipulationstechniken verwendet. Jede Technik hat seine eigene Philosophie. Die einen wie zum Beispiel Shiatsu zielen auf den Energieausbau aus, dagegen ist das Ziel, zum Beispiel der Klassischen Massage, dass System des Knochenbaus (inkl. Muskeln und Bindegewebe) zu bearbeiten.

Beide Richtungen der Massage sind bereits viele Jahrhunderte alt. Die Philosophie der Energetischen Massagen stammt aus dem Asiatischen breich. Diese Massagen richten sich auf den Erhalt, die Stimulierung oder Regenerierung der Energien im Körper aus. Das sogenannte Qi (jap.KI) sollte wieder ungestört im Körper fliessen können. Durch Krankheiten, Schmerzen, Fehlstellungen, Narben kann der Fluss des Qi blockieren.
Im Gegenzug zu den energetischen Massagen stammt die Knochenbaumassage aus den westlichen Kulturen. Bereits im fünften Jahrhundert v.Chr. schrieb Hippokrates, das jeder Arzt Techniken der Körpermanipulationen (Massagen) erlernen sollte. Galen ein andere Arzt der griechischen Antike schrieb ein ganzes Buch darüber. Später übernahmen die Römer diese Erkenntnisse und verbanden sie mit Bädern. Heute finden sich Elemente diese Technik in der Hydrotherapie.

Im frühen Christentum und im Mittelalter kam die Massagetechnik in den Verruf. Die Massage wurde eher "erotisch" als "therapeutisch" gesehen. Daher wurde sie weiten teils verboten.
Mit den Schriften des französischen Arztes Ambroise Pare veränderte sich langsam die Einstellung zur Massage. Arzte und Chirurgen befassten sich wieder mit der Massage. Mit den Erfahrungen begründete Henri Peter Ling, ein Student der Stockholmer Universität in Schweden um die Jahrhundertwende das System, das wir als Schwedische (klassische) Massage kennen.

Die Schwedische Massage ist in 5 Behandlungskategorien aufgeteilt:

1. Effleurage (Streichung)
   Dies Bewirkt eine stärkere Durchblutung der zu massierenden Region und regt generell den Kreislauf an.

2. Petrissage (Knetung)
   Hier werden die Muskeln bearbeitet.

3. Friktion (Reibung)
   Bei diesen Kreisformigen Bewegungen, über Gelenken und Knochen, werden Gewebeverwachsungen (Verklebungen) gelöst.

4. Tapotement (Klopfen)
   Es regt die Muskulatur an. Je nach Technik wirkt das Kopfen anregend oder beruhigend auf das Nervensystem.

5. Vibration (Schwingungen)
   Hat eine Anregende Wirkung auf das Nervensystem. Zum Beispiel kann damit im Bauchraum das Nervensystem angeregt werden
   was eine verbesserte Verdauung bewirken kann.

1813 erhielt Henri Peter Ling die Lizenz zur Ausübung der schwedischen Massage. Heute erkennen die mesten Mediziner den Wert der Massage an.
Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seite:

Massagefachschule Zürich

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